Vom Museum bis zur Besichtigung von EISCAT war alles dabei!

Am heutigen Morgen ging es um 9:30 Uhr los ins Museum der Universität Troms⌀ . Dort schauten wir uns die Ausstellung über Polarlichter und die heimische Kultur an. Zuvor ergab sich noch die Gelegenheit den verschneiten Steg am Eismeer zu erkunden.

Nachdem wir uns in der Mittagspause im Museum gestärkt hatten, ging es auf in die Stadt, wo nach einem kleinen Stadtbummel der Bus zum Forschungszentrum "EISCAT" aufbrach. Dabei handelt es sich um einen Stützpunkt der Radioteleskopforschung.

Der am EISCAT forschende Physiker Michael Rietveld führte uns über das Gelände, auf dem ein 120m*40m großes Radioteleskop steht. Dieses sendet Radiowellen mit einer Frequenz von 224MHz in die Ionosphäre und misst z.B. Streuung und Plasmaströme. Unter Berücksichtigung des Dopplereffekts können die Bewegungen der Teilchen nachverfolgt werden. Im Anschluss erläuterte er uns , wie aus den Messdaten Rückschlüsse auf die Gegebenheiten der Ionosphäre gezogen werden können. Zudem zeigte er uns Videos von einem Kurzwellensender, der in der Lage ist, Polarlichter am Himmel künstlich zu erzeugen.

Zum Dank für die Bemühungen von Theresa Rexer, die uns den gestrigen Besuch der Universität und die heutige Tour zum EISCAT ermöglicht hat, überreichten wir ihr eine Flasche heimischen Ahrweins. 

 

Am Abend gab es dann im wärmenden Zuhause traditionell norwegischen Lachs. 

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